Abenteuer Mikrobäckerei
Angefangen habe ich, Sarah, mit einer kleinen Mikrobäckerei. Heute sind wir ein Team in einer grösseren Backstube. Wir backen Sauerteigbrot mit guten Zutaten und langer Teigführung. Dabei ist uns wichtig, woher unsere Zutaten kommen und wer dahintersteht – vom engen Austausch mit unseren Getreidebäuerinnen und Müllerinnen bis zum Kaffee. Den beziehen wir von Aila, einer Rösterei beim Lochergut in Zürich, mit der wir diese Haltung teilen. Aktuell kommen die Bohnen von einer kleinen Kaffeefarm in Kolumbien. Ist der Vorrat aufgebraucht, folgt ein neuer Kaffee mit einer anderen Herkunft.
Auch hier im Quartier ist uns der persönliche Austausch wichtig. Freja ist unsere Backstube, aber auch ein Ort für Brot, Kaffee und Begegnungen. In Workshops geben wir unser Wissen weiter, und mit der KulturLegi wird unser Brot für mehr Menschen erschwinglich.
“Wenn es ums Brot geht, gibt es keine Abkürzungen. Ein gutes Brot muss in Etappen entwickelt werden, die jeweils genügend Zeit, Erfahrung und Know-how erfordern.” - Lies das ganze Züritipp-Interview hier
Was bei uns drinsteckt
Mehl
Unser Mehl kommt hauptsächlich aus der Altbachmühle in Wittnau im Fricktal, wo Bio-Getreide aus der Region vermahlen wird. Unsere Müller*innen kennen wir gut und stehen in engem Austausch mit ihnen.
Zeit
Die Zeit wird beim Backen oft unterschätzt, bildet für mich jedoch die wichtigste Zutat für den einzigartigen Geschmack. Die lange Teigruhe gibt den Bakterien im Sauerteig die Möglichkeit, das Mehl abzubauen, um dadurch komplexere Aromen zu bilden und es bekömmlicher zu machen.
Weitere Zutaten
Alle weiteren Zutaten für unsere Backstube beziehen wir von Biopartner. Auch hier achten wir darauf, woher sie kommen und wie sie hergestellt werden.
Kaffee
Unser Kaffee kommt von Aila, einer Rösterei beim Lochergut in Zürich. Zurzeit stammen die Bohnen von einer kleinen Kaffeefarm in Kolumbien. Wenn sie aufgebraucht sind, folgt ein anderer Kaffee. Wir schätzen die Zusammenarbeit mit Menschen, denen die Herkunft ihrer Zutaten genauso wichtig ist wie uns.
Warum Sauerteig
Für uns gehört die lange Teigruhe genauso zum Brot wie Mehl, Wasser und Salz. Sie gibt dem Sauerteig Zeit, Geschmack zu entwickeln, und kann das Brot bekömmlicher machen und Mineralstoffe aus dem Getreide besser verfügbar machen.
Angefangen hat meine Begeisterung für Sauerteig aber ganz einfach mit dem Geschmack. Die feine Säure, die saftige Krume und wie gut das Brot auch nach ein paar Tagen noch ist – das begeistert mich bis heute. Inzwischen tüfteln wir als Team an unseren Rezepten weiter.